Bookmarks:

Glossar

Vorhofflimmern
Form von Herzrhythmusstörung

Vorhofflimmern ist die häufigste Form einer Herzrhythmusstörung. Statt der Bildung eines elektrischen Signals im Sinusknoten des rechten Herzvorhofes, entstehen viele elektrische Erregungen, welche teilweise auch über das Leitungssystem zu den Kammern geleiten werden. Meist handelt es sich bei solch einer Herzrhythmusstörung um eine Tachyarrhytmie (zu schneller Rhythmus). Bei einem zu langsamen Rhythmus handelt es sich um eine Bradyarrhythmie. Vorhofflimmern entwickelt sich im Laufe des Lebens und tritt meistens zunächst anfallsartig auf, bevor es sich in ein chronisches entwickelt. Aufgrund der kreisenden elektrischen Signale wird es den Herzvorhöfen nicht ermöglicht sich vollständig mit Blut zu füllen, was zu einer Reduzierung der vom Herzen ausgeworfenen Blutmenge führt und zu einem daraus resultierenden abfallenden Blutdruck.

Veranstaltungen

Keine Artikel in dieser Ansicht.