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Fragen zur mentastim-Therapie

1. Worauf basiert die Therapie mit mentastim?

mentastim wurde entwickelt, um Patienten beim Wieder- und Neuerlernen von Bewegungsabläufen nach Schädigungen des zentralen Nervensystems zu unterstützen.  

Basierend auf dem Prinzip der Neuroplastizität lernt das Gehirn durch die Therapie, sich veränderten Bedingungen anzupassen und die gezielte Ansteuerung von Bewegungen neu zu erlernen.

 

 

2. Bei welchen Indikationen kann das mentastim-Gerät angewendet werden?

 

  • Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems, wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hirn-Tumor-Operation, frühkindlicher Hirnschaden
  • Verletzungen des Rückenmarks, wie inkompletter Querschnitt
  • Muskelverspannung und Spastik

 

 

3. Wann sollte das mentastim-Gerät nicht verwendet werden?

 

  • Herzschrittmacher oder andere elektronische Impulsgeber
  • Schwangerschaft
  • Entzündliche oder tumoröse Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich
  • Epilepsie
  • Thrombophlebitis im betroffenen Bereich
  • Keine Stimulation über dem Karotis-Sinusnerv, dem Solarplexus, am Kopf und am Herz
  • Keine Anlage der Elektroden auf offenen Wunden

 

 

4. Was soll durch die mentastim-Therapie erreicht werden?

 

  • Linderung von Spastik und Sensibilitätsstörungen
  • Anbahnen und Wiedererlernen von Bewegungsabläufen
  • Gezielte Ansteuerung von Muskelgruppen des gelähmten Arms oder Beins
  • Verbesserung der Wahrnehmung
  • Reduzierung des Muskeltonus

 

 

5. Gibt es Nebenwirkungen, die während der Behandlung auftreten können?

Bei der Behandlung mit mentastim sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Sollten Schmerzen, Muskelverkrampfungen, oder Hautirritationen, z.B. ein Jucken auftreten, sollte die Therapie unterbrochen werden, und erst nach Klärung der Ursache durch den zu behandelnden Arzt fortgesetzt werden.

 

 

6. Kann ich das Gerät selbstständig bedienen?

Nach einer Einweisung und individuellen Einstellung des Gerätes durch Ihren Arzt oder Therapeuten können Sie das Gerät zu Hause selbstständig bedienen. Die Anwendung ist sehr einfach, da Sie das Gerätemenü durch den gesamten Therapieablauf führt.

 

 

7. Wie oft sollte ich mit dem mentastim-Gerät arbeiten?

Um größtmögliche Trainingserfolge zu erzielen, sollte die Therapie, je nach Konzentrationsfähigkeit, zwei Mal am Tag für jeweils 15-30 Minuten durchgeführt werden.

Generell gilt: Je öfter Sie die Therapie durchführen, desto eher können Sie positive Veränderungen erwarten.

 

 

8. Kann ich die Therapie während des Urlaubs unterbrechen?

Sie können die Therapie jederzeit unterbrechen. Da der Therapieerfolg von einer regelmäßigen Anwendung abhängt, kann es jedoch sein, dass die bereits erzielten Therapieerfolge reduziert werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Therapie möglichst kontinuierlich durchzuführen.

 

 

9. Wann kann ich erste Behandlungserfolge erwarten?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Ergebnisse individuell vom Allgemeinzustand und der Schwere des Geschehens des einzelnen Patienten abhängen sowie von der Regelmäßigkeit, mit der geübt wird. Oftmals bemerkt zuerst der behandelnde Therapeut / Arzt, dass kleine Fortschritte erzielt wurden, wie z. B. ein leichteres Öffnen der betroffenen Hand, eine Verringerung der Spannung der Muskulatur, usw.

 

 

10. Wie und durch wen erfolgt die Einweisung in das Gerät?

Als Patient werden Sie entweder in der Rehaklinik oder bei der persönlichen Übergabe des Geräts vom zuständigen Medizinberater in das mentastim-Gerät eingewiesen. 

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