Bookmarks:

„Wir arbeiten Hand in Hand“– Die Praxis für Ergotherapie & Handtherapie Carina Jensen stellt sich vor

Carina Jensen leitet seit 2012 ihre eigene Praxis für Ergotherapie & Handtherapie in Lich-Eberstadt in Hessen. Im Januar 2016 hat Frau Jensen eine zweite Praxis in Gießen eröffnet. Das Therapeutinnen-Team besteht aus neun festen Mitarbeiterinnen sowie zwei Freien. Der Leitsatz der motivierten Ergotherapeuten lautet „Empfangen und Weitergeben - Hand in Hand“ und legt gewissermaßen den Schwerpunkt für die therapeutische Tätigkeit von Carina Jensens Team.

Wir haben mit Frau Jensen gesprochen und sie über ihre therapeutische Arbeit befragt.

 

1. Frau Jensen, wo sehen Sie die Stärken Ihrer Praxis?

Wir legen großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung. Hierzu haben sich nahezu alle Kolleginnen in einem oder zwei Spezialgebieten fortgebildet. Durch die Vielzahl an Behandlungsansätzen und -möglichkeiten gelingt es uns, individuell auf den Patienten einzugehen und ihm die für ihn bestmögliche therapeutische Versorgung zu ermöglichen. Es ist uns sehr wichtig, ein derart qualifiziertes und umfangreiches Therapieangebot zu ermöglichen.

 

2. In welchen Bereichen haben Sie die Schwerpunkte gelegt?

Einen Schwerpunkt haben wir auf den Fachbereich Neurologie und Neuro-Hand gelegt. Kolleginnen aus der Praxis entwickelten hierzu ein eigenes Fortbildungskonzept, welches in der Praxis, aber auch von externen Therapeuten sehr gut angenommen wird.

 

3. Welche Therapiemethoden wenden Sie im Bereich Neurorehabilitation an?

Wir wenden unter anderem verschiedene Weichteiltechniken und die Manuelle Therapie an, behandeln motorische Ersatzplastiken und Nervenrekonstruktionen nach, arbeiten aber auch mit den Konzepten des schädigungsorientierten Trainings, des repetetiven Übens nach Affolter, Perfetti, Bobath, PNF, GMI, der forced-use-Therapie und mit den Johnstone-Luftpolsterschienen nach PANat, dem Biofeedback und vielem mehr. Ein Bestandteil des Biofeedbacks und der Muskelstimulation ist mentastim.

 

4. Welche gesundheitlichen Indikationen liegen bei den Patienten vor?

Zu uns kommen Patienten mit peripheren Nervenläsionen, MS, Parkinson, Guillain-Barré-Syndrom, ALS, Schlaganfall sowie mit vielen weiteren neurologischen Erkrankungen, die wir mit einer Vielzahl an Therapieangeboten behandeln können.

 

5. Wie sind Sie auf die mentastim-Therapie aufmerksam geworden? 

Was neue Behandlungsmethoden betrifft sind wir stets bemüht, auf dem neuesten Stand zu bleiben. So sind wir durch Recherchen auf mentastim gestoßen und wollten einfach mehr über diese Behandlungsmethode wissen. Mittlerweile möchten wir die mentastim-Therapie in unserem Therapiealltag nicht mehr missen, da es für nahezu alle bei uns auftretenden Krankheitsbilder sinnvoll ist.

 

6. Wie kann ich mir den Einsatz des mentastim-Gerätes bei Ihnen in der Praxis vorstellen? 

Wir erproben mentastim gemeinsam mit dem Patienten und verknüpfen es im Therapiealltag mit den anderen Behandlungsansätzen. Viele Patienten sind davon so überzeugt, dass sie sich mentastim zur Heim- und Eigenarbeit verordnen lassen.

 

7. Wie würden Sie die Erfolge einschätzen, die man mit der mentastim-Therapie erreichen kann?

Wir haben sehr gute Erfolge wenn es um die Detonisierung und das Lösen von Spastiken geht, den gezielten Muskelaufbau und die Bewegungsanbahnung auf Cortex-Ebene und die Verbesserung der kortikalen Repräsentation.

 

8. Wie wird die Behandlung mit mentastim von den Patienten beurteilt?

Wie bereits erwähnt findet mentastim gute Resonanz. Zum einen aufgrund der bereits erreichten Erfolge, zum anderen ist die Bedienung des Gerätes auch für den Patienten ohne Hilfe möglich.

 

Frau Jensen, wir danken Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei Ihrer Arbeit.

 

www.ergo-handtherapie.com