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Die Neuroplastizität hilft motorische Abläufe zu erlernen

Neue Strukturen aufbauen

 

Das Gehirn lernt mit der Zeit neu, durch das wieder ermöglichte positive Feedback und der häufigen Wiederholungen, den Muskel anzusteuern.

 

Das Therapieverfahren nutzt die Fähigkeit des zentralen Nervensystems, sich neu zu strukturieren, wenn zerstörtes Nervengewebe zum Ausfall von motorischen Funktionen geführt hat. Die Neuroplastizität des Gehirns macht es möglich, sich veränderten Bedingungen anzupassen und die gezielte Steuerung von Bewegungen neu zu erlernen.

 

Anregung für das Gehirn schaffen

Neuronen in gesunden Bereichen des Gehirns können Funktionen des zerstörten Gewebes übernehmen, brauchen dafür aber im wahrsten Sinne des Wortes „Anregungen“.

Die Anregung kommt zum Einen: vom Patienten, der diesen Prozess kognitiv dadurch fördert, dass er sich die Bewegung der gelähmten Extremität vorstellt und zum Anderen vom gelähmten Muskel, der von mentastim elektrisch stimuliert wird.

 

mentastim schließt den unterbrochenen willkürmotorischen Kreislauf

Die komplexe Bewegungsvorstellung erhöht das elektrische Potential der angesprochenen Zielmuskulatur, das vom mentastim als Elektromyogramm (EMG) gemessen wird. Daraufhin wird der Muskel von den mentastim-Elektroden elektrisch stimuliert und gibt dem Gehirn damit eine positiv bestärkende Rückmeldung über die geplante Bewegungsausführung.
Das Gehirn lernt bei regelmäßigem Üben durch die verdeutlichte Rückmeldung, die Muskulatur wieder verbessert anzusteuern.

Bewegungsabläufe erlernen

Bewegungsabläufe (neu) erlernen