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„Fit fürs Leben“, das Gesundheits-Zentrum Chiemgau stellt sich vor

„Fit fürs Leben“, lautet das Motto des Gesundheits-Zentrums Chiemgau in Traunstein, das im Jahr 1996 gegründet wurde. Die Bereiche Gesundheit und Wohlbefinden vereinen sich hier auf einer Gesamtfläche von 4000 qm und bieten Patienten und Besuchern auf ambulanter Basis das gesamte therapeutische Leistungsspektrum. Der Ergotherapie-Bereich, verteilt sich auf 400 qm und beschäftigt insgesamt 4 Ergotherapeuten.

 

Wir haben Frau Heigl, die im Gesundheits-Zentrum in Traunstein als Teamleiterin der Ergotherapie arbeitet, besucht, und sie über ihre therapeutische Arbeit befragt.

 

  Frau Heigl (r.) mit Kollegin

 

Wie sind Sie auf die mentastim-Therapie aufmerksam geworden?

Bereits während meiner Ausbildungszeit zur Therapeutin habe ich das Vorgängermodell von mentastim kennengelernt.  Im Sommer 2014 habe ich eine mentastim-Schulung besucht und hatte dabei Gelegenheit, das Gerät selbst zu testen. Die Therapie hat mich sofort begeistert und seitdem arbeite ich auch im Gesundheits-Zentrum Chiemgau mit mentastim.

 

Sehen Sie in der mentastim-Therapie eine sinnvolle Ergänzung im Bereich der ergotherapeutischen Behandlung von Patienten mit zentralen Hirnschädigungen und inwiefern?

Auf jeden Fall, denn die mentastim-Therapie fordert den Patienten auf eine ganz andere Weise, als die anderen Therapieanwendungen es tun. Da auch das mentale Training bei neurologischen Schädigungen von immenser Bedeutung ist, empfinde ich diese Art der Therapie als äußerst sinnvolle Ergänzung.

 

Bei welchen Patienten setzen Sie die mentastim-Therapie ein?

Generell stelle ich allen Patienten, die kognitiv in der Lage sind, die Therapie durchzuführen, das mentastim-Gerät vor und probiere einfach aus, wie der Patient mit dem Gerät zurechtkommt. Einige Patienten arbeiten sehr gut damit, vor allem, wenn sie noch eine gewisse Restfunktion haben. Ihnen fällt es insgesamt leichter, sich eine Bewegung vorzustellen und die Therapie konzentriert durchzuführen.  

 

Wie gehen Sie vor, um den Patienten die mentastim-Therapie zu erklären?

Einigen Patienten bereitet es Schwierigkeiten, sich die definierte Bewegung vorzustellen. Um sicher zu gehen dass sie wissen, wie diese aussehen soll, mache ich die Bewegung zunächst vor und bitte den Patienten dann, die Bewegung mit der gesunden Extremität nachzumachen.

 

Wie würden Sie die Erfolge einschätzen, die man mit der mentastim-Behandlung bei Patienten erzielen kann?

Das ist ganz unterschiedlich. Der Erfolg, den der Patient haben wird, hängt in erster Linie von der Motivation und der Regelmäßigkeit ab, mit der er die mentastim-Therapie durchführt. Interessanterweise ist es so, dass der Patient oftmals selbst gar nicht merkt, dass er Fortschritte gemacht hat.

Verbesserungen fallen uns Therapeuten auf, wenn wir mit dem Patienten arbeiten und ihm auf einmal Bewegungen möglich sind, die er vorher nicht ausführen konnte. Ein wichtiger Faktor ist auch die Schwere der Einschränkungen, unter denen der Patient leidet. Bei den stärker Betroffenen ist es schon ein Fortschritt, wenn sich der Zustand nicht verschlechtert, sondern auf einem Niveau bleibt.

 

Vielen Dank, Frau Heigl 

 

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