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Lange Arbeitszeiten erhöhen Schlaganfall-Risiko

Donnerstag, 17. September 2015

Ab 55 Stunden pro Woche steigt das Risiko erheblich.

 

Die Entstehung gesundheitlicher Schäden aufgrund kontinuierlich langer Arbeitszeiten ist durchaus bekannt. Nun wurde ein Zusammenhang zwischen der wöchentlichen Arbeitszeit und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, erkannt.

 

Zu dem Resultat verhalfen die Daten von knapp 530.000 Probanden.

 

Den Probanden, welche zwischen 41 und 48 Stunden in der Woche arbeiten, konnte ein erhöhtes Schlaganfallrisiko von 10 Prozent zugerechnet werden. Bei denen, die zwischen 49 und 54 Stunden arbeiten, beträgt der Unterschied bereits 27 Prozent. Ab einer 55 Stunden-Woche steigt das Schlaganfallrisiko sogar auf 33 Prozent.

 

Neben dem erhöhten Schlaganfall-Risiko, konnte überdies ermittelt werden, dass durch hohe wöchentliche Arbeitszeiten ein erhöhtes Risiko besteht, an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken.

 

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