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Enge Netzhaut-Arterie für Kinder riskant

Freitag, 13. November 2015

Aufzeigen eines erhöhten kardiovaskulären Risikos anhand der Blutgefäße der Netzhaut.

 

Die Sportcheck-Studie der Universität Basel zeigt, dass die Früherkennung von Gefäßveränderungen schon in frühen Lebensphasen über die Netzhaut möglich ist. Die Analyse erfolgt anhand einer Funduskopie, welche eine Aussage über die Struktur und Funktion der Gefäße in der Mikrozirkulation treffen kann.

 

Insgesamt wurden 1255 Kinder untersucht, welche zuvor einen 20 Meter Shuttle Run, einen 20-Meter Sprinttest, einen Sprungkrafttest sowie einen Balancetest durchführen mussten.

 

Die Studienergebnisse zeigten, dass zwischen einer hohen Ausdauerleistungsfähigkeit und einem engen Venendurchmesser ein Zusammenhang besteht. Mit einem engen Venendurchmesser geht ein niedriges kardiovaskuläres Risiko einher. Weite Netzhautvenen hingegen können als Anzeichen für ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko gewertet werden.

 

Da in Zusammenhang damit auch dem Blutdruck Beachtung geschenkt werden muss, wird in laufenden Analysen der Zusammenhang zwischen klinischen Blutdruckkategorien und dem retinalen Gefäßdurchmesser untersucht.

 

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